
Wovon die Kosten für Individualsoftware abhängen, wann sie sich gegenüber Standardsoftware rechnet und wie ein Festpreis entsteht.
Individualsoftware hat den Ruf, teuer, langsam und riskant zu sein. Oft zu Recht: Projekte, die nach Stunden abgerechnet werden, ohne klaren Umfang starten und nach Monaten noch nichts Nutzbares liefern, gibt es genug. Es geht auch anders. Hier steht, wovon die Kosten abhängen, wann sich Individualsoftware rechnet und was wir berechnen.
Wovon die Kosten abhängen
Rollen und Rechte. Wer arbeitet mit dem System, und wer darf was? Ein Tool für ein Büroteam ist einfacher als eines für Büro, Außendienst, Kunden und Partner mit jeweils eigenen Rechten.
Abläufe. Wie viele Schritte hat der Prozess, den die Software abbildet, und wie viele Ausnahmen gibt es? Die Ausnahmen kosten mehr als der Normalfall. Deshalb lohnt es sich, sie früh aufzuschreiben.
Integrationen. Anbindung an Buchhaltung, ERP, CRM, Zahlungen, WhatsApp oder bestehende Branchensoftware ist echte Entwicklungsarbeit, besonders wenn die Gegenseite keine gute Schnittstelle hat.
Daten. Müssen Altdaten aus Tabellen oder einem alten System übernommen und bereinigt werden? Das wird fast immer unterschätzt.
Bildschirme zählen wenig. Die Zahl der Seiten sagt über den Preis weniger aus als die Logik dahinter. Zwanzig einfache Listen sind billiger als ein komplexer Planungsbildschirm.
Wann sich Individualsoftware rechnet
Standardsoftware ist die richtige Wahl, solange sie passt. Individualsoftware lohnt sich, wenn eines davon zutrifft:
- Ihr Team umgeht die Standardsoftware mit Tabellen, und dieselben Daten werden mehrfach eingetippt.
- Lizenzkosten pro Nutzer wachsen mit jedem neuen Mitarbeitenden, für Funktionen, die Sie nur zum Teil nutzen.
- Ihr Ablauf ist ein Wettbewerbsvorteil, und die Standardlösung zwingt Sie, so zu arbeiten wie alle anderen.
- Mehrere Systeme sprechen nicht miteinander, und jemand ist den halben Tag damit beschäftigt, sie abzugleichen.
Rechnen Sie die Stunden, die heute für Umwege draufgehen, ehrlich hoch. Das ist die Zahl, gegen die Sie ein Angebot vergleichen sollten.
Was Individualsoftware bei uns kostet
| Leistung | Ab | Dauer |
|---|---|---|
| Individualsoftware und interne Tools | 6.900 € | erste Version in 3 bis 4 Wochen |
| Online-Buchungssystem | 6.900 € | erste Version in 3 bis 4 Wochen |
| KI-Automatisierung (Pilot) | 1.200 € | nach Umfang |
| Wartung und Weiterentwicklung | 150 € / Monat | laufend, optional |
Der endgültige Preis ist ein Festpreis, schriftlich nach einem Abstimmungsgespräch. Kosten von Drittanbietern wie Hosting, KI-Schnittstellen oder WhatsApp-Nachrichten werden separat zu Selbstkosten berechnet, ohne Aufschlag.
Warum Festpreis und warum 3 bis 4 Wochen
Wir starten nicht mit einem Pflichtenheft von hundert Seiten, sondern mit einem schriftlichen Umfang für die erste Version: die Abläufe, die den größten Schmerz lösen. Nach 3 bis 4 Wochen arbeitet Ihr Team damit. Danach wird schrittweise erweitert, jede Stufe mit eigenem Festpreis.
Das hat zwei Vorteile. Sie sehen früh, ob die Software im Alltag funktioniert, statt nach Monaten eine Überraschung zu erleben. Und Sie tragen nie das Risiko einer Schätzung: Die Zahl im Angebot ist die Zahl auf der Rechnung. Warum wir nicht nach Stunden abrechnen, steht im Beitrag Festpreis statt Stundensatz.
Ein Beispiel
Für Relax Club, ein Zentrum für Körper- und Hautpflege in Belgrad, haben wir ein System gebaut, das Onlinebuchung rund um die Uhr, WhatsApp-Erinnerungen über die offizielle Plattform von Meta, eine Kundenkartei, eine Onlinekasse und automatisch erstellte PDF-Gutscheine verbindet. Wie das im Detail aussieht, beschreibt der Beitrag über WhatsApp-Terminerinnerungen.
Woran Sie ein gutes Angebot erkennen
- Gibt es einen schriftlichen Umfang, in dem jede Funktion eine Zeile ist?
- Wann arbeitet Ihr Team zum ersten Mal mit der Software?
- Wem gehören Code, Datenbank und Konten?
- Welcher Technologie-Stack wird verwendet, und findet man dafür später andere Entwickler?
- Wie werden Änderungen während des Projekts bepreist?
Mehr zu Umfang und Ablauf unter Individualsoftware entwickeln lassen. Wenn Sie zuerst wissen wollen, wo Automatisierung sich lohnt: KI-Automatisierung für Unternehmen.
Häufige Fragen
Was kostet es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?
Das hängt vom Umfang ab: Rollen, Abläufe, Integrationen und Datenmenge bestimmen den Preis. Bei Unlockd beginnt Individualsoftware ab 6.900 €, ein Online-Buchungssystem ab 6.900 € und ein KI-Automatisierungspilot ab 1.200 €, jeweils als Festpreis nach einem Abstimmungsgespräch.
Wann lohnt sich Individualsoftware statt Standardsoftware?
Wenn Ihr Team Standardsoftware mit Tabellen und manueller Doppeleingabe umgeht, wenn Lizenzkosten pro Nutzer mit dem Wachstum steigen oder wenn Ihr Ablauf ein Wettbewerbsvorteil ist, den keine Standardlösung abbildet.
Wie lange dauert die Entwicklung von Individualsoftware?
Bei Unlockd steht eine erste funktionierende Version nach 3 bis 4 Wochen. Danach wird schrittweise erweitert, jede Stufe mit eigenem Festpreis.
Wem gehört der Quellcode?
Ihnen, vollständig. Code, Datenbank, Konten und Dokumentation werden übergeben. Wir nutzen einen verbreiteten Stack (React, Next.js, PostgreSQL), sodass jeder kompetente Entwickler übernehmen kann.


